#20 – Geheimnisvolle Botschaften

Eine Folge mit Udo Lindenberg, Indiana Jones und Minnesang… Verspricht das ein grandioses Debüt oder mutiert es eher zum seichten Rohrkrepierer? Taucht mit uns ein in Nummer 160 und erfahrt, warum uns die zweigeteilte Geschichte zwiegespalten hat!


18 Replies to “#20 – Geheimnisvolle Botschaften”

  1. TK

    Tolle Episode, danke dafür! Folge 160 ist solides Mittelmaß, ich fand sie bis jetzt nicht so gut, aber werde sie nun sicher nochmal mit frischen Ohren hören.

    Ihr hattet schonmal euren Film zum Super-Papagei angesprochen und ich hatte das Video auf YouTube entdeckt, aber noch nicht angesehen. War das eine „Vollplayback“-Verfilmung des Hörspiels? Wurde leider wohl wegen Urheberrecht gesperrt. Schade!

    Ich schlage mal 3 Wunschfolgen vor für nächstes Mal, oder für irgendwann:

    35 – Der Höhlenmensch
    79 – Im Bann des Voodoo (grandios trashig, mit Fettes Brot)
    82 – Die Karten des Bösen (mit Marge Simpson!)

    Gruß, Tobi

    PS: Ich habe jetzt einen Ohrwurm von der „Dungeon-Musik“! Ich wünsche mir eine Best-Of Carsten Bohn Soundtrack gesummt von Hanno 🙂

    • Sebastian

      Besten Dank! Ja, bei den Filmen haben wir mit viel Leidenschaft und Mühe lippensynchron zum Hörspiel geschauspielert, sind jetzt aber leider nicht mehr online:( Deine Wünsche sind notiert, Daumen hoch!

  2. Sergio

    Gute Folgenbesprechung einer doch gelungenen ersten Folge von Herr Dittert. Generell finde ich seine ersten paar Fälle sehr unterhaltsam, dafür schwächelten seine letzten Werke doch etwas. Auf sein nächstes Buch „Der Mottenmann“, das im September erscheint, bin ich sehr gespannt – zumal es viel Grusel verspricht.

    Eure Diskussionen betreffend des Indiana-Jones-Verschnitts kann ich bestens nachvollziehen. Ist irgendwie witzig, trägt aber nichts zur Folge bei.

    Wenn ich eine Folge vorschlagen dürfte, wäre dies die 163 „Der verschollene Pilot“ von Ben Nevis. Schönes Setting in den Bergen mit einem heruntergekommenen Hotel und einem kauzigen Besitzer, eine klassische Hintergrundgeschichte mit einem abgestürzten Flugzeug und einer Auflösung, die mich überrascht hat und die ich für ein Jugendhörspiel sehr gruselig finde. Zudem dürfte es das Hörspiel mit den wenigsten Sprechern sein – was auch seine Gründe hat. Aber mehr sei nicht verraten ? Eine in meinen Augen unterschätzte Folge!

    Grüsse aus der Schweiz

  3. Dirk

    Mittlerweile lässt das solide Halbwissen bei euch ja stark nach. Am Anfang konnte ich noch so schön mental klugscheißen, weil ich ein paar Sachen wusste, die ihr anscheinend noch nicht wusstet…
    Aber die Zeiten sind (leider) vorbei. ?
    Mir war gar nicht aufgefallen, dass das die Synchronstimme von Harrison Ford ist.

    • Sebastian

      Wir nehmen das Kompliment gerne an?:)
      …aber keine Sorge – Es ist noch genug Halbwissen da, um beim nächsten Mal wieder ordentlich mental klugzuscheißen:)

  4. Uli

    Danke für den großartigen de Groot, wir haben einen neuen Peter Schiff! Das gibt alten Menschen wir mir Halt bei den Episoden >120.

    Die rätselhaften Bilder solltet Ihr vielleicht als Langfolge anlegen, damit Hanno genug Zeit zum Ausreden hat – das endet sonst noch mit holländischem Tourette. Verdame!

    • Hanno

      Vielen Dank! Der hat mich immer schon fasziniert, bin 5km von der niederländischen Grenze groß geworden und mag den Akzent sehr gerne.

  5. SebSt

    – Ich bin ein großer Freund von Handwerkermärkten. Ein absoluter Geheimtipp ist der Flachsmarkt in Krefeld. 🙂

    – Christoph Dittert ist übrigens Literatur- und Buchwissenschaftler.

    – Witzig ist die Szene, wo die Karte vorgelesen wird und Peter und Bob einfach nur mit „Ich“ antworten 😀

    – Das letzte Mal wird die Zusatzkarte von Reynolds beim „Automarder“ erwähnt, aber nicht vorgelesen (in den Hörspielen zumindest).

    – @Hanno: Bei den „Rätselhaften Bildern“ muss sich niemand hinter einem Sofa verstecken, da hast Du etwas verwechselt 😉

    – Meine Lieblingsstimme der Folge ist der Verwalter. Achim Schülke hat einen super Job gemacht. Oder? 🙂

    – Wenn ich den Begriff „Gründer“ in die Suchmaschine meines Vertrauens eingebe, komme ich auf 25,4 Mio. Ergebnisse. Wie sieht’s bei euch aus? 😀

    – Schätzfrage in die Runde: Wie viele Friedhöfe haben die Drei wohl schon in ihrer Karriere gesehen?

    – Das hört sich für mich zumindest recht brutal an, wie die Drei vor der Gruft behandelt werden…

    – Am Schluss müssen die beiden Verbrecher aber ziemlich lange ihre Hände hochhalten 😀

    Bimsstein und Zitronensäure!
    SebSt (ohne Gartenzaun)

    • Sebastian

      Danke für Deine ausführlichen „Rescherschen“ und aufmerksames Zuhören! Und ja, Achim Schülke ist für mich auch ein humorvolles Highlight in der Folge!
      Bimsstein und Zitronensäure!

      • Jan Holst

        Nach Wiederhören dieser Episode fällt mir bei aller berechtigten Kritik an der Verwendung von Indiana Jones als Bösewicht doch noch ein, dass ja gerade der Witz darin liegt, den klassisch auf „good guy“ gebuchten Jones mal als Antagonisten auftreten zu lassen – was die Folge natürlich a priori nicht in die „echten“ Grusel- und Bösewichtfolgen einreiht, sondern eben in die „leichteren“ wie zB Perlenvögel. Diesen Job erledigen die „Geheimnisvollen Botschaften“ aber meines Erachtens auch wirklich sehr gut – man muss sich halt drauf einlassen…

  6. AJ

    Hey,
    wie kommt ihr darauf, dass die Seite mit den Nadellöchern leer ist? Ihr behandelt es ja als ziemliches Plothole. Man schabte ja die vorhandene Schrift ab, um das Pergament neu beschreiben zu können! MMn sind alle Seiten in dem Buch beschrieben, das schwierige war es zu erkennen, dass diese eine Seite quasi ein 2. Hand Pergament war. Das konnte aber ein Fachmensch (wie Dr. Jones) vermutlich.
    Wenn ich mich richtig erinnere, sagt auch einer der ??? während des Röntgens etwas wie „also quasi eine Schrift unter/über der Schrift“.
    Noch ein Plothole, was mMn keins ist: Prof. Mathewson (?) gab z.B. einer Fachzeitschrift ein Interview; warum sollte eine Fachzeitschrift nicht von seinen Kollegen (wie Dr. Jones) gelesen werden?
    F: „Prof. Mathewson, wie Ihr Arbeitszimmer erkennen lässt, haben Sie einige Pergamenthandschriften in den letzten Jahren zusammengetragen.“
    A: „Das ist richtig, es sind einige sehr schöne alte Ausgaben darunter. … Mein Lieblingsstück ist allerdings gar nicht wirklich alt, nur etwa 120 Jahre, aber handwerklich wunderbar gearbeitet von einer hiesigen Werkstatt, die es heute noch gibt …“
    Das wären doch ausreichende Hinweise für Dr. Jones gewesen.

    Viele Grüße,
    AJ

    • Sebastian

      Danke für Dein kritisches Hören. Für die Antwort auf die erste Frage müssten wir nochmal genauer reinhören, is ja schon was länger her:) Bzgl. des Interviews war mein Kritikpunkt nicht, dass Jones als Fachkollege den Artikel in einer Zeitschrift entdeckt, sondern dass Mathewson überhaupt das Schriftstück erwähnt, obwohl es keinen historischen Wert hat. Dein skizzierter Dialog wäre natürlich eine Möglichkeit:)

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