#45 – … und der Teufelsberg

Diese Episode ist Cornelius gewidmet, denn hier kommt eine Folge, die zuletzt vor sieben Jahren für acht Minuten besprochen wurde – und das zählt ja dann hoffentlich mal als Premiere! Wir stellen uns darin unter anderem die Frage, wie wichtig es Dennis Lynds wohl war, dass sein Debüt Bobby Arthur gefallen würde und ob eine gewisse Illustratorin mittels ähnlich gestalteter Cover vielleicht sogar auf ein Plagiat anspielen wollte. Aber das alles wirklich nur am Rande.


9 Replies to “#45 – … und der Teufelsberg”

  1. Stephan

    Danke euch für die wieder einmal sehr unterhaltsame Besprechung 🙂

    „Teufelsberg“ ist mitunter eine meine Lieblings-Klassiker-Folgen, obwohl ich sie erst spät kennengelernt habe.
    Beim erneuten Hören sind mir einige Parallelen zum „Tal des Schreckens“ bezüglich der Spannungskurve aufgefallen:
    Beide schaffen schon eine tolle Atmosphäre nur während der Exposition, ziehen dann an Tempo an, beide haben zwischendrin eine „Aufbruch“-Szene (Sachen packen und dann zum mysteriösen Ort) und haben beide ein so unbefriedigendes Ende.
    Aber das schmälert meine Vorliebe für beide Folgen kaum 🙂

    Grüße vom tiefen Niederrhein

  2. Esther

    Auch von mir vielen Dank für diese tolle Folge!
    Das Gefühl, was Hanno beschreibt, wenn man sich von einem Geräusch oder eben einem Hörspiel an eine bestimmte Atmosphäre erinnert und warm eingepackt fühlt, kann ich total nachvollziehen! Auch bei nicht gerade wenigen ???-Folgen.
    Gruß Esther

  3. Blacky the Pirate

    Schließe mich dem Dank an. Endlich bin ich mit der Folge durch und hat wieder viel Spaß gemacht und Erinnerungen wachgerufen 😀
    Die Elemente in der Handlung, die euch an andere Fälle erinnert haben, sind fast alles auch Geschichten von W. Arden, fiel mir auf. Er hat einen markanten Stil und gehört zu meinen top-drei ???-Autoren.

    Glückwunsch zu Fanpodcast-Nr.1 zum Teufelsberg. Damit sind die unbesprochenen Klassiker, wenn wir bis Folge 30 nehmen, auf Null gerutscht.
    Nach meiner Zählung kamen zudem Folge 13 und 15 bisher nur bei der Talker-Lounge vor, und die sind ja kein ???-Fanpodcast 😉 Ansonsten wartet auch zB noch der rote Pirat auf eine Besprechung *stubs*

    Übrigens gibt es vom Vollplaybacktheater ein Fanhörspiel, in dem die Geschichte zu El Diablos Lebzeiten erzählt wird: https://blackythepirate.wordpress.com/fans/fan-horspiele/#vollplay
    Es ist hervorragend umgesetzt, auf jeden Fall ein reinhören wert, wenn ihr die Gelegenheit habt 😉

    • Sebastian

      Aufs Vollplaybacktheater bin ich bei meiner Vorbereitung auch gestoßen, hab‘s aber vergessen zu erwähnen☺️ – Danke für die Ergänzung!

  4. Roger Wardin

    Liebe Podcaster,
    Da habt ihr euch ja wieder einmal eine wunderbare Folge ausgesucht, die auch zu meinen Lieblingsfolgen überhaupt gehört.
    Und ja, auch ich hab diese Folge unzählige Male gehört, und das tue ich immer noch.Ich hab den Podcast noch nicht ganz zu Ende gehört aber witzig fand ich auf jeden Fall, das es euch auch so ergeht, und man am Anfang nicht erklärt bekommt, warum Die drei ??? eigentlich da sind. Auch ich hab das erst sehr viel später erfahren im Buch, ich habt darüber gesprochen.
    Die durchaus düstere und dunkle Atmosphäre des Hörspiels ist umso spannender und es ist umso gemütlicher diese im Bett zu hören.
    Es gibt uns durch aus kryptische Parallelen auch zwischen dieser Folge und der bedrohten Ranch.
    In beiden Folgen gibt es eine mystische Bedrohungslage und ich finde auch Luke Hardin und Hank Dettweiler passen irgendwie auch gut zusammen..😉😀
    Ich freu mich schon sehr auf eure nächste Besprechung, ich höre euch übrigens immer in der Badewanne..😉
    Es ist ja bald wieder soweit, und es gibt eine neue Folge.
    Allerbeste Grüße aus Berlin
    Roger

  5. SM-Billabong

    Hallöchen Ihr Drei,
    jetzt hab ich´s auch endlich mal geschafft, Euren Teufelsberg durchzuhören. Wie immer: sehr gelungen. Auch ich habe eher Angst vor beißender Kritik verspürt, da ich, ähnlich wie Hanno, tiefste nostalgische Gefühle mit Teufelsberg und Geisterinsel verbinde. Allerdings ohne Pizza Funghi.
    Es gibt absolute Top-Szenen in der Fragezeichen-Hörspielgeschichte und ich empfinde praktisch genau dieselben kurzen Szenerien wie ihr als großartig. Der Anfang „kauerten auf einem langgestreckten Bergrücken…“, Bobs „Das muss ein Loch im Fels sein. (geflüstert:) Ein Durchgang“. Die erste Begegnung mit Wreston. „Eine schwarze Klappe bedeckte das rechte Auge“. Hier hat meine Frau beim ersten Hören übrigens lachen müssen: Pasetti macht ja eine Kunstpause. Er sagt: „…bedeckte das rechte Auge. Justus, Peter und Bob waren froh……..als der Unbekannte in der Dunkelheit verschwand.“ Sie dachte, der Satz wäre nach „froh“ zuende. Gibt dem ganzen eine ganz neue Bedeutung.

    Folgende Fragen habe ich schon lange:
    Geographie: Wie liegt eigentlich dieses Tal der Wehklagen??? Wir haben einen (Teufels-)Berg, der direkt am Wasser liegt. Wo liegt dann das Tal? Parallel zum Küstenstreifen? Oder führt das Tal direkt auf den Berg zu? Ich kann mir das einfach schlecht vorstellen. Steht dazu was im Buch, Stefan?

    Tja, und die Motivation vom Bösewicht, die Ihr ja auch bemängelt habt. Warum versteckt ich das Zeug überhaupt in der Höhle. Und wohne dann auf einer Ranch. Wie habe ich die Diamanten dort versteckt. vermutlich in einem Beutel. Warum verteilen die sich dann bei einem Erdbeben komplett überall im Berg? Und wie überwache ich zwei Prospektoren, die vor allem wert darauf legen, nicht überwacht zu werden. Im Buch war Laszlo Viktor ja soger in der Höhle und hat verkleidet Justus und Peter eingesperrt. Wie ist er da reingekommen, wenn doch von oben der Waldo schaut? Und er muss beide ja sehr genau überwachen. Wenn die fertig sind und alle Diamanten haben, verschwinden die doch sofort. Stattdessen fährt er zwischendurch in die Stadt und geht in die Bibliothek…

    Und dieser Wreston: Verfolgt Viktor (nach welchen Kriterien? Er weiß doch nix über ihn?). Dann hört er von der Höhle und dem Tal und denkt sich: Hm, tolles Versteck. Er versteift sich sogar so drauf, dass er Nachts um den Teufelsberg herumläuft, die Prospektoren namentlich kennt wie auch den Standort ihrer Hütte. Etwas übertrieben dafür, dass er überhaupt keine sonstigen Anhaltspunkte hat. Wen hat er in der Stadt verfolgt? Viktor? Aber er weiß doch nicht, wie dieser aussieht. Wo wollte er hin, als er Peter und Bob am Abhang gesehen hat. Hinter Viktor her? Aber den kennt er doch gar nicht….

    Aber: Bleibt eine meiner absoluten Top-Drei-Folgen. Logik ist überbewertet. Atmosphäre einfach 1a. Die Verbindung der teilweise geflüsterten Stimmen mit Pasetti und der Bohn-Musik. Die ist hervorragend eingesetzt, die Musikauswahl passt super auf die Szenerien…..vor allem, als sie zum ersten Mal den Hintereingang entdecken…Das höre ich, bis ich 100 bin.

  6. Jan

    Witzig, dass niemand hier „Casablanca“ gesehen zu haben scheint, denn die Parallele von Laszlo Viktor zum Widerstandskämpfer Viktor Laszlo aus dem Bogart-Klassiker scheint mir doch kaum ein Zufall zu sein 😀

    • Uli

      Mich für Casablanca zu interessieren war noch nicht akut zu der Zeit, als Viktor Lazlo bei uns 70er-Kindern bekannt wurde. Das war nicht nur bei mir der Sommer 1990 zu der Zeit der Klassenfahrt nach Wasweißichwohin, es roch nach Haarspray und Adidas-Universal-Schweißfüßen, und Ursache war dieser Song: https://www.youtube.com/watch?v=5rQ6ln6SDMo

      Der Teufelsberg war popkulturelles Allgemeinwissen, von dem man sich mit sechszehn Jahren – ja nun erwachsen und eigentlich auch schon viel zu alt für Klassenfahrten– vorsichtig zu distanzieren suchte. Dennoch war der Europa-Kanon nach wie vor präsent, und abseits der Jugenddisko-Tanzfläche drängte sich die Frage auf, warum und ob und um alles in der Welt sich die heiße Lady nach dem Vogel aus dem Teufelsberg benannt hat. „Ob der Waggershausen was damit zu tun hat“, und „Nee, die hat vorher auch schon solo was gemacht“.

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